LinkedIn Infografik Top 10 Berufe Deutschland

LinkedIn Recruitinganalyse: Das sind die Top Berufe der Zukunft in Deutschland

Neben IT-Spezialisten gehören Marketing- und Kommunikations-Manager zu den Gewinnern für Top Berufe in Deutschland. Das Karrierenetzwerk hat ein Ranking auf Basis von Nutzerdaten von LinkedIn-Profilen erstellt und in einer Studie zusammengefasst.

Wie die Studie von LinkedIn aus dem vergangenen Jahr ergab, legen deutsche Arbeitnehmer nicht nur Wert auf ein attraktives Gehalt, auf eine positive Unternehmenskultur sowie auf eigenverantwortliches Arbeiten, sondern auch darauf, einer Arbeit nachzugehen, die einen positiven Einfluss auf andere hat. So einen Beruf zu finden, kann anspruchsvoll sein.

linkedin wittmann barbara„Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer ein Leben lang beim immer gleichen Unternehmen bleiben, sind vorbei. Eine kürzere Verweildauer, oft auch als Job-Hopping bezeichnet, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. „Durch die digitale Transformation verändern sich Berufsbilder und es entstehen ganz neue Anforderungen. Umso wichtiger ist es, einen Beruf zu ergreifen, der einen persönlich erfüllt aber auch eine gewisse Sicherheit bietet.“

Die zukunftsträchtigsten Top Berufe in Deutschland

LinkedIn Infografik Top 10 Berufe Deutschland

Auf Basis der Mitgliederdaten* wurde untersucht, welche Berufe die größten Karrierechancen in Deutschland bieten.

  1. IT-Spezialist
  2. Marketing- und Kommunikations-Manager
  3. HR Manager
  4. Projektmanager
  5. Business Development Manager
  6. Arzt
  7. Physiker
  8. Designer
  9. Qualitätsmanager
  10. Mathematiker

Für Arbeitnehmer, die einen Karrierewechsel in Erwägung ziehen, hat Barbara Wittmann folgende Ratschläge:

  • Das Online-Profil aktuell halten: Immer mehr Unternehmen benutzen Karriere-Netzwerke, um neue Kandidaten zu finden. Sie sollten also Ihr Online-Profil immer auf dem neuesten Stand halten, um Recruitern ein möglichst gutes Bild von sich zu vermitteln. Mit der Open Candidate-Funktion auf LinkedIn können Mitglieder außerdem Recruitern signalisieren, dass sie offen für einen Wechsel sind, ohne dass es dem eigenen Unternehmen oder anderen Mitgliedern angezeigt wird. Tipps zur Profiloptimierung finden Sie hier.
  • Denken Sie über den Tellerrand hinaus: Ein Branchenwechsel oder eine neue Position im Unternehmen kann sich positiv auf ihr Gehalt auswirken oder eher zu einer Beförderung führen. Besonders in großen Unternehmen sind interne Jobwechsel häufig gesehen und bieten die Möglichkeit, in andere Bereiche zu schnuppern, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen.
  • Bilden Sie sich weiter: Neue Karrierepfade einzuschlagen erfordert oft auch neue Kenntnisse und Fähigkeiten, die in potenziellen neuen Jobs auf Sie warten. Auf der On Demand Lernplattform LinkedIn Learning können Sie neue Kenntnisse in praktischen Videokursen erwerben und so Wissen für den nächsten Karriereschritt sammeln.
  • Nutzen Sie Ihr Netzwerk: Der schnellste Weg in ein Unternehmen führt immer noch über Kontakte, die man dort hat. Auch wenn Unternehmen keine Stellen ausgeschrieben haben, können Bekannte aus dem eigenen Netzwerk möglicherweise eine Empfehlung abgeben oder einen Kontakt herstellen.
TIPP:
Um Mitglieder beim nächsten Karriereschritt zu unterstützen, führt LinkedIn für alle Nutzer, die sich auf die Jobsuche fokussieren wollen, ein „Premium Essentials“-Konto ein. Es kostet 99 Euro im Jahr oder zehn Euro im Monat (inkl. MWST). Mit dem Konto können unter anderem LinkedIn-Mitglieder, die sich nicht im eigenen Netzwerk befinden, kontaktiert und eine größere Anzahl von Nachrichten an sie verschickt werden. Ein Überblick über alle Funktionen steht hier zur Verfügung.

Und die Zufriedenheit im Beruf?

Personen, die ein eigenes Unternehmen haben, als Geschäftsführer arbeiten oder eine Position im höheren Management inne haben, geben am häufigsten an, „sehr erfüllt“ von ihrem Beruf zu sein (34,1 sowie 29,2 und 24,6 Prozent). Dagegen sagen nur 10,3 Prozent auf Junior-Level und 14,3 Prozent im mittleren Management, dass sie zufrieden sind. Außerdem stechen die ganz großen und die ganz kleinen Unternehmen den Mittelstand aus, wenn es um die Mitarbeiterzufriedenheit geht: In Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern geben lediglich 48,1 Prozent an „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ zu sein, bei den ganz kleinen (zwei bis neun Mitarbeiter) und den ganz großen Unternehmen (mehr als 5.000 Mitarbeiter) jeweils knapp über 67 Prozent. Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass Männer in ihrem Job generell etwas zufriedener sind, 60,3 Prozent geben hier an „erfüllt“ oder „sehr erfüllt“ zu sein, bei den Frauen liegt der Prozentsatz nur bei 48,2 Prozent.

*Diese Liste wurde anhand der Nutzerdaten von LinkedIn-Profilen erstellt, bei denen vier Faktoren mit unterschiedlicher Gewichtung einflossen:

  • Aufstiegsmöglichkeiten (30%): Berufe, die am ehesten zu einer Beförderung führen, basierend auf den Daten von Arbeitnehmern, die 2016 eine neue Rolle im gleichen Unternehmen annahmen.
  • Neue ausgeschriebene Stellen (30%): Die Anzahl der neu ausgeschriebenen Stellen in dieser Funktion
  • Job-Wachstum (20%): Erhöhung der Anzahl der neu ausgeschriebenen Stellen in diesem Bereich im Vergleich 2015 zu 2016.
  • Verbreitung (20%): Die Anzahl der Regionen, in denen derzeit nach Fachkräften in diesen Bereichen gesucht wird. 

(Quelle: LinkedIn vernetzt weltweit Fach- und Führungskräfte und hilft ihnen dabei, produktiver und erfolgreicher zu sein. Zudem verbessert das Karrierenetzwerk nachhaltig die Rahmenbedingungen für Personalsuche, Marketing und Vertrieb.)

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