Thema Hochwasser: Informationsservice für betroffene Unternehmen

Das aktuelle Hochwasser in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen setzt neben den vielen Privathaushalten auch Unternehmern merklich zu. Verbände, wie die IHK-München, geben Tipps und Adressen rund um die Flutkatastrophe.

Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel war heute (04.06.2013) bei ihrem Flug über die vom Hochwasser betroffenen Gebiete schockiert. So schlimm hätte sie sich die Situation und die Schäden nicht vorstellen können. Jeder, der nicht einmal direkt von kleinen Bächen, die zu kraftvollen Strömen werden betroffen war, dessen Keller, Wohnungen und Läden mit Schlamm und Wasser verwüstet waren, kann sich diese Naturgewalt vorstellen.

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[heading style=”1″]Wichtige Adressen[/heading]

Wie finde ich einen Sachverständigen für Hochwasserschutz? Was sagt das Arbeitsrecht, wenn Mitarbeiter den Arbeitsplatz nicht erreichen können? Was muss ich über den Versicherungsschutz bei Elementarschäden wissen? Diese und andere Fragen brennen vielen vom Hochwasser betroffenen Unternehmen auf den Nägeln.

Ab sofort erhalten Interessierte bei der IHK für München und Oberbayern zahlreiche aktuelle Informationen unter www.muenchen.ihk.de/hochwasser. Über die zentrale Telefonnummer: +49 (0) 89 5116-0 werden Unternehmen schnell zu den entsprechenden Experten im Haus weitergeleitet. Zusätzlich wird die IHK die Bayerische Staatsregierung bei der Umsetzung der geplanten Hilfsmaßnahmen unterstützen.

 

[heading style=”1″]EU-Kommission muss schnelle Hilfe bieten[/heading]

Die EU-Kommission muss den Flutopfern mit Mitteln aus dem EU-Haushalt helfen, forderte heute auch der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Markus Ferber.  Dazu müsse die Bundesregierung so schnell wie möglich eine erste Einschätzung der Schäden nach Brüssel melden, und einen Antrag zur Inanspruchnahme des “Europäischen Solidaritätsfonds” stellen.

Markus Ferber

Markus Ferber

“Der Europäische Solidaritätsfonds ist speziell auf die Hilfe bei Flutkatastrophen zugeschnitten. Die EU-Hilfe kann zur Bereitstellung von Notunterkünften sowie zum Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur genutzt werden”, so Ferber, der 2002 nach der Flutkatastrophe in Deutschland, als damaliges Mitglied im Haushaltsauschuss des Europäischen Parlaments, federführend an der Einrichtung des Solidaritätsfonds beteiligt war.

 

Ferber begrüsste die Hilfsankündigung von EU-Regionalkommissar Johannes Hahn: “Die Flutkatastrophe in Deutschland, Österreich und Tschechien macht an den Ländergrenzen nicht Halt. Deshalb benötigen wir eine europäische Strategie für eine Soforthilfe für die Betroffenen und die Beseitigung der Schäden. Die EU-Kommission muss auch helfen, eine länderübergreifende Strategie für den langfristigen Hochwasserschutz voranzutreiben. Die EU-Kommission muss den Flutopfern jetzt schnell und unbürokratisch unter die Arme greifen”.

(Quelle: IHK-Muenchen/Kirstin Schulze-Büssing/Markus Ferber MdEP)

(Foto: Facebook-HochwasserTegernsee. kladu/pixelio.de)

 

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